It is impossible to achieve the aim without suffering

(Fripp)

Auf einem verkupferten Steg betritt man den Wasserbunker. Wasser tropft aus einem Stein, Wasser läuft im Video, Geräusch und Zeit sind präsent. Im Feuerbunker steht auf gebranntem Tonboden ein mit Kupfer beschlagener, länglicher Klotz, auf dem eine weiße, von unten beleuchtete Wachsplatte liegt. Gasflaschen mit Heizaufsätzen erwärmen den Raum, an den Wänden entlang wandern Dias. Wärme und Energie strahlen Geborgenheit und Behaustheit aus. Der Windbunker hat das Aussehen eines Turmes und ist in zwei Stockwerke unterteilt.

Über eine bleiverkleidete Treppe kommt man zu einer Plattform, so daß der Oberkörper sich im oberen Stockwerk und fast im Freien befindet. Von oben herab hängen Röhren, die durch Zugluft leise metallisch in Schwingung versetzt werden. Die Luft herrscht im Windbunker, so daß er sein Element nicht in sich birgt, sondern von ihm dominiert wird. Der Boden des Erdbunkers ist aufgegraben. Über das Erdreich fÜhrt eine flache Brücke. Von beweglichen Scheinwerfern beleuchtete Kohle- und Torfstücke hängen im Raum und werfen ihre wandernden Schatten an die graphitübermalten Wände.

Die Häuser in einfacher Blockbauweise mit ihrem bergenden, höhlenartigen Innenraum sind wehrhafte Bunker mit einer undurchdringlichen Haut, sie stehen als elementare Schutzbauten sowohl jedes für sich selbst wie auch im Austausch miteinander. Sie sind verbunden mit der Natur und bewahren die Elemente als grundlegende Lebensbedingung, sie isolieren sie voneinander und gestatten doch noch ihren Austausch auf dem gemeinsamen Platz der Hofanlage. Das Ensemble stellt urbane und architktonische Bezüge her.

Seine Anordnung sorgt für Kommunikation, sein Äußeres spricht von menschlichen Ängsten und Bedrohungen durch natürliche und künstliche Risiken, das Innere der Bunker bietet Behausung und Schutz. Ihre archetypische Architektur erinnert an aztekische Bauten und an die Pyramiden der Ägypter, aber auch an die militärischen Bunker des Atlantikwalls. Das graue Relief ihrer schützenden Bleiverkleidung spricht unterbewußte Bereiche an.

News


Schloen Infos

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Petra Fiebig + Uwe Schloen: Gemeinschaftsausstellung "Blei und Bleistift" im Till-Richter-Museum Buddenhagen
Installation in der Jakobikirche Hamburg

4.9. -8.9. 2017

workshop in Zusammenarbeit mit Carola Gottschalk

Kunstverein Göttingen
Workshop zum Thema "Fremd" an der Montessori-Schule / Hort der Montessori-Vereinigung Nürnberger Land e.V. in Lauf bei Nürnberg.
Link: http://hort.monte-blog.de/blog/
6.8. bis 15.9. 2017
Galerie am Stall, Hude
Neue Bleiarbeiten Galerie am Stall, Am Ebenesch 4, 27798 Hude
20.6. -4.7.2017
Workshop mit estnischen Künstlern
im Kunsthaus am Schüberg, Ammersbek bei HH

Weitere Informationen dazu unter diesem Link:

Kunsthaus am Schüberg Kunsthaus am Schüberg, Ammersbek bei HH
18.5. bis "Ende offen"

Strassen, Luxembourg (Skulpturen) Luxembourg
19.4. - 7.5. 2017

Noorus Gallery, Tartu, Estland (Juri Wedro) Tartu, Estland

Ausstellung mit S.Wywiorski in Krakau (Pl)

Krakau, Polen

Endveranstaltung "Dixi-Vitrine"

Dixi Show in der Galerie KDKunst, Wallhöfen und Pavel Schmidt(CH) in der Dixi-Vitrine

Galerie KDKunst, Wallhöfen