Scheiße, bin ich gut! | august

Uwe Schloen: Scheiße bin ich gut

Seit dem 1.1.2013 finden Sie hier Uwe Schloens Künstlerroman "Scheiße, bin ich gut" in täglicher Dosis.
Das Buch erschien am 31.12.2012 bei amazon als ebook.

August

Ich bin sterilisiert, onaniere und habe schon mit vielen schönen Frauen geschlafen.
Und vielen nicht so schönen.

Habe alles an Drogen zu mir genommen, was auf dem Markt war, die Jahresproduktion einer mittleren Brauerei weggesoffen und einige Winzer reich gemacht.

Ich nutze meine Freunde aus, enttäusche meine Nächsten, demütige sie. Bin manchmal ein Macho und manchmal devot bis zum Erbrechen.

Und denke an sonnigen Tagen: Scheiße, bin ich gut!

Sie aber trat an die Reling, nahm ihre Brustwarze zwischen die Finger und pisste erst aus der einen, dann aus der anderen Brust zwei lange Strahlen ins Meer. „Gar nicht schlecht für eine Jungfrau!“ bemerkte ich. Schweiß gebadet aufgewacht.

Vor lauter Verzweiflung abstruse Installation entworfen. Oder kommt jetzt das völlig Abseitige durch. Bei Olga Trost gesucht. Und gefunden.

Muss in meiner Arbeit noch mehr das Abseitige, Paradoxe, Surreale herausarbeiten.
Die Leinen lösen. Noch zu verkrampft, Schere im Kopf.

Zu Sofortdruck Müller, mache dort Kopien seit 1984. Sie kennen mich in allen Lebenslagen.
Als Kuh verkleidet, nackt in Schläuche gewickelt, mit Rose im Po.
Das müsste eigentlich bald die goldene Kopiernadel am Bande geben.

Abends Formule 1 Hotel. Alles aus einem Guss. Mit Flasche Wein am Fenster gesessen und das Treiben auf der benachbarten Tankstelle beobachtet. Viel an Tracy gedacht. Oh oh.

Muss mich mehr um bezahlten Urlaub kümmern. Ich will mehr am Wasser sitzen und trinken.

Ok, ich trink überall, aber am Wasser am liebsten. Flüssiges außen, Flüssiges innen, potzblitz, man könnte zum Mystiker werden. Erstmal zu Erika rüber. Dialog zwischen Kuddel und Erika:

Er: Als Gegenleistung dafür, dass ich dir angeblich das Leben gerettet habe, neulich als diese Durchgeknallten deinen Laden zerlegen wollten, solltest du…
Sie: Sollte ich was?
Er: Mir erlauben…
Sie: Dir was erlauben? Ich halt das nicht mehr aus!
Er: Deine Brustwarze zu küssen.
Sie wurde blas und griff zur Schnapspulle und fragte: Welche?

Zu den leisen Freuden der späten Jahre gehört, dass die Bekannten weitgehend vernünftiger werden. Oder sich selbst entsorgen durch vollends verblödete Lebensentwürfe. Siehe Lola.

Wenn es den Weisen auszeichnet, dass er nichts Unnötiges tut, dann wird mich heute niemand an Weisheit übertreffen. Ich ließ mich nicht einmal zum Notwendigen herab.

Ein prächtiger Morgen, aufgeräumt erwacht.

Der Himmel ist blau, die Sonne lacht.

Ein Tag zum Holzhacken, Wein trinken und für Sex am Badesee.

Ein Tag an dem sich mal wieder alle wesentlichen Dinge am Rande des guten Geschmacks abspielen. Meese und Tracy angerufen, beide kamen mit an den Baggersee.

Tracy entzückend in ihrem neuen Bikini. Meese kann nicht schwimmen, versuchte vergebens über das Wasser zu gehen. Verbal aggressive Auseinandersetzung mit dem benachbarten Prekariat. Ihnen geraten, sie sollen sich doch ins eigene Knie ficken. Dies wäre das Beste und vor allem hätten sie was zu tun. Knapp an einem blauen Auge vorbeigeschrammt.

Wäre Tracy nicht vehement dazwischen gegangen. Meese war irgendwie verschwunden.

Ob vielleicht erblicher Wahnsinn in der Familie liegt?

Es ist nichts bekannt, wurden alle weggeschlossen. Es sei denn, und dies ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass gnadenlose Normalität auch eine Form von Wahnsinn ist.

Davon unbeirrt, weiter silikonisiert. Die Welt aus Silikon, Sikumastic. Schimmel- und überhaupt Blocker. Weiß jetzt wie ich mit der Welt umgehen muss.

„Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Thier und Übermensch – ein Seil über einem Abgrund.“ (Nietzsche)

Wie ein loses Band durch den Tag geweht. Buch und Skizzen am Strand, dann Biergarten.
Abends noch mehr Weizenbier.

„Ich liebe den, welcher goldene Worte seinen Thaten vorauswirft und immer noch nuller hält, als er verspricht: denn er will seinen Untergang.“ (Nietzsche)

Früh aufgestanden und durch den Nebel gelaufen. Vorbei an skurrilen Schrottgebilden, alten Treckern. Durch den Wald, riesige Bäume. In einem Baum hing jemand, baumelte sachte hin und her. Friedlich, ein schöner Anblick. Ein strenger Geruch zwar, aber da darf man nicht kleinlich sein. Ich ließ ihn hängen, sollten sich auch noch andere daran erfreuen.

Mittags deftiger Bohneneintopf. Abends Wein und betrunken über die Landstraße geschaukelt.

Musste ein Auge zukneifen, damit ich nur eine Straße sah. Wie schon in der Zeitung stand:

Er hat sich im Laufe der Jahre gesteigert.

Es läuft. Und diesmal nicht in die Hose. Habe heute ein gutes Gefühl. Es passiert zwar weiterhin wenig, bin aber auf dem richtigen Weg.

Gearbeitet bis spät, danach geschrieben. Wenn das Lola wüsste.

Seit Jahren wieder ein Honka-Heft zusammengestellt. Herrlich, anachronistisch.

Tracy kam vorbei, um ihr Geld abzuholen. Musste sie mit Naturalien bezahlen.

Ich benahm mich standesgemäß, wollte ihr an die Wäsche. Sie wollte diese aber nicht ablegen. Irgendwas läuft falsch im Moment. Haben dann noch einige Eierlikör verklappt.
Das ging.

Neohippietum breitet sich bei mir aus. Sitze im Batikhemd am Strand und lese Henry Miller.

Wie vor 30 Jahren. Damals war ich bekifft, jetzt bin ich betrunken. Too drunk to fuck, sozusagen.

Bericht über aktuelle Ausstellung in der Zeitung:

Ein Faible für skurrile Sachen. Er hat sich im Laufe der Jahre gesteigert. Also war das früher nichts, oder wie? Nicht gerade Hausmannskost in Sachen Kunst. Die Arbeiten sorgen für Schmunzeln, Überraschung und Kopfschütteln.

So ist doch für jeden was dabei. Medienecho und Besuch der Ausstellung gehen allerdings diametral auseinander. So gesehen tut sich was. Oder ist einfach nur Sommerflaute?

Ich bin Deutscher, noch immer, reich, schön und jung. Die Leute prügeln sich vor den Galerien um meine Arbeiten zu ergattern. Ich habe sechs Kinder, mit acht verschiedenen Frauen, eine schöner als die andere. In Italien besitze ich eine Insel, in New York ein Apartment. Ich rauche nicht, rühre kaum Alkohol an, aber jeden Abend schlafe ich mit acht Frauen.

Meine Pferde sind die schnellsten, meine Autos die teuersten. Ärzte und Astrologen sagen mir ein hohes Alter voraus. Mein Wissen und meine Erinnerung sind so umfangreich, dass ich keinen Brockhaus brauche und man kommt von weit her um meinen Rat zu suchen.

Ich lüge nie.

Da hat es nun 1,5 Milliarden Jahre gedauert bis aus der Ursuppe so was Ähnliches wie Leben entstand, irgendwelche Bakterien, und dann noch mal zwei Milliarden Jahre bis irgendwas vernünftig auf vier Beinen laufen konnte. Und noch zwei Millionen Jahre, also quasi einen Pups, bis sich die Menschheit zu dem aufschwang, was sie heute ist.

Und womit vertun wir heute unsere Zeit? Genau, mit arbeiten.

Der Krone der Schöpfung sollte wahrlich was anderes einfallen als lohnabhängig zu arbeiten.

Von dem ganzen anderen Mist mal völlig abgesehen.

Ich jedenfalls nehme meine Krone ab. Ziehe meinen Tschechowmantel an und flaniere durch die Straßen. Ich lächle und rufe: Nur Mut, ihr Arschgeigen!

An Kinder verteile ich Karamellen, an die anderen Kondome und Bilderbücher. Man weiß ja nie, ob alle des Lesens mächtig sind.

Abends mit den Mädels im Club über die Evolution nachgedacht. Was haben wir gelacht!

Muss viel arbeiten, um fehlende Seilschaften und auch Begabung zu kompensieren. Denke aber es reicht. Schufte mich ab, versuche durch Menge, Masse auf mich aufmerksam zu machen.

Darauf in den Größenwahn geflüchtet, Olga unterstütze mich dabei. Nahm mir an Meese ein Beispiel. Darf ich ihm natürlich nicht erzählen, sonst dreht er völlig ab. Opium.

Machte es mir im Nest des Alkohols gemütlich. In dieses Nest passen keine Frauen, keine Bücher. In dieses Nest passe nur ich. Und natürlich einige Flaschen.

Der Mann im Futteral.

Nachdenken. Badewanne.

Die wichtigsten Augenblicke des Tages verschlafen.

Silikonlieferung eingetroffen. 3000 Tuben.

Ob der vielen Möglichkeiten erschöpft.

Entspannen, abspannen, umspannen. In der Ruhe liegt die Kraft, in der Kraft ruht die Potenz, nun ja, vielleicht ist das das Problem.

Schöne Schlagzeile:

Neonazis retten neun jähriges, behindertes Mädchen aus Päderastensekte.

So ähnlich ging der Tag weiter. Trotzdem einiges geschafft.

Wenn die Tage schon so ohne erkennbaren Fortschritt dahinröcheln, regt man sich schnell über Bagatellen auf. An der Supermarktkasse mit einem Typen aneinander geraten. Schob mir immer seinen Wagen an die Hacken. Sagte ihm in aller Form, er solle sich mal ins Knie ficken. Was mir beinahe eine kaputte Nase eingebracht hätte.

Manch einer kann mit Kritik nicht umgehen.

Erika wusste ähnliches aus ihrer Praxis für ungewöhnliche Lebensformen zu berichten.

Seit Wochen mal wieder eingekauft.

Französische Kunsthistorikerin nervt, treibt jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf.
Die davon aber nicht fetter wird.

Muss an meiner Selbstüberschätzung arbeiten. Arroganz ok.

Mit Flügel und Federkleid erwacht. Irgendwas stimmt mit meinen Nächten nicht.

Nur Korn getrunken. Zur Ablenkung Holz gehackt.

Meese kam vorbei. Hatte sich schon gewundert, wo ich stecke.

Hat auch schon ewig nichts mehr von Lola gehört.

Mit blauem Auge erwacht. Unruhige Nacht, aber an eine Schlägerei kann ich mich nicht erinnern. 4000 Tage sind wohl doch zu optimistisch angesetzt. Der fiese schwarze Wadenbeißer wartet schon an der Ecke.

Andererseits steht er dort nicht gerade seit gestern.

Weiterhin Schwindel. Wodka abgesetzt, Opium reduzieren.

Eklatantes Fehlen des weiblichen Geschlechts in meinem Leben.

Andererseits ist so ein Leben ohne feste Bindung auch nicht schlecht.

Mal rüber in den Club, die neue Kollegin von Olga begucken.

Wie viele Tage bleiben mir noch. 4000, 8000. Spätestens dann dürfte Schluss sein.

Oder auch schon übermorgen. Da ist natürlich die Frage: Lieber mehr oder besser weniger Eierlikör?

Dann kam eine Ohnmacht zu mir. Sie wohnt jetzt im Nachbarhaus, in einem fürchterlich ordinären Negligé.

Ein Bild von Hermann Glöckner in der Zeitung gesehen. Dachte im ersten Moment, es sei von Daniel Richter. Die große Verwurstung. Irgendwann kopiert man das Bild von gestern.

Original? Oder nicht? Projekt: jeden Tag die gleiche Skulptur machen. Welche ist das Original? Nach der westlichen Auffassung die erste, nach östlicher die letzte. Also immer die letzte in der Serie…einen letzten Eierlikör bei Erika, jedenfalls für heute.

Die ewigen Selbstporträts der Künstler. Inszenierte Dramatik. Sich über alle Maßen selber wichtig nehmen, und dies mit aller Penetranz anderen aufs Auge drücken. Ekelhafte Eitelkeit, Selbstdarstellungs-Scheiße. Ein riesiger stinkender Haufen. Mit solchen und ähnlich ausgegorenen Gedanken aufgewacht. Quickie mit Olga. Danach gings mir besser.

Wieder rüber zu Erika. Probleme wieder Fuß zu fassen im Alltag.

Heulend ins Bett. Alpträume. Müdigkeitsgesellschaft.

Konto leer, völlige Flaute. Also rüber zu Erika in den Imbiss.

Keiner hat gerufen und alle waren sie da. Biere ausgeben lassen für schmutzige Geschichten aus Estland. Da steht Kuddel drauf. Ansonsten war alles beim Alten.

Abends zu Olga in den Club. Anschreiben lassen.

Braucht auch schon Antifaltencreme, die Gute!

Ziemlich versackt. Bei ihr auf dem Sofa geschlafen.

In der Pension für ausländische oder verwirrte Schauspieler aufgewacht. Verwirrt.

Bildzeitung gekauft. Stand nichts drin über die Ausstellungen und dass ich heute das Land verlasse. Ignoranten! Absinth im KuKu Clubi. Mit dem Bus zum Flughafen.

Unterwegs fing es fürchterlich an zu regnen.

Erst nach Riga, dann Hamburg. Mit Auto zurück in den Nordosten.

Sollte ich überraschend sterben, sagt meinen Freunden, es wäre von unmäßigem Alkoholkonsum. Ich möchte nicht, dass plumpe Legenden darüber in Umlauf geraten. Eine Obduktion ist nicht nötig, man kann sich auf mein Wort verlassen.

14 Uhr Eröffnung in der Monumentalgalerie. Großes Plakat, unterstützt vom Eesti Kunstkapital. Mehr Leute als erwartet. Kaire kaufte Brot und ukrainisches Heilwasser.

Es muss nicht immer Rotwein und Opium sein.

Andererseits: Zuviel Ernsthaftigkeit könnte sie und ihre Umgebung schädigen.

18 Uhr Eröffnung in der Schlossgalerie in Pöltsamaa. Kunstvereins-Atmosphäre, und auch mehr Leute als gedacht, ca. 40. Ich musste durch die Ausstellung führen. Ich hasse das!

Kaire übersetzte.

Werde reichlich beschenkt. Der Este ist da unglaublich. Empfindet die Ausstellung, allgemein die Kultur als Geschenk und revanchiert sich. Natürlich Blumen, ohne Blumen geht hier gar nichts, Bücher, Kvas und Sonnenblumenkerne, als Bezug zur Bushaltestelle.

Mein Bus ging um 19 45 nach Tallinn. Alle winkten. Alle waren froh, dass es zu Ende war.

In Tallinn besoffene Engländer und Finnen: White Trash vom Feinsten.

Dicke Frauen, die Einblicke gewähren, ohne die man wesentlich besser leben könnte.

Shit happens.

Morgens das erste Mal an einer Dusche gescheitert, d.h. sie nicht anbekommen. Nicht mal kalt. Sollte mir das zu denken geben?

Interview für eine Kunstzeitschrift. Keine Ahnung, ob das je gedruckt wird. Von den Anfängen in der Malschule, über Beuys, Dubufett, Giacometti, über Reisen, über Kulissen, Distanz, Nähe, Raum. Raum nehmen, auch in der Gesellschaft, Raum schaffen, Freiraum, bis zum aktuellen Projekt OK.Go, der imaginären Buslinie von West nach Ost. Überhaupt der Osten. Der mir Freiräume bietet, für Reisen zurück in die Kindheit, für Surreales, Paradoxes.

Für Romantisierung und Alkoholismus.

An der Tankstelle um 5 nach 10 kein Bier mehr bekommen.

In Finnland muss man vor neun besoffen sein, meinte der finnische Künstler.

Durch Tartu spaziert, treiben lassen. Ein paar Fotos, ein paar Skizzen. Dann geht es mir am besten. Ausstellung eines finnischen Künstlers, vier Bilder in einem Monat. Qualität statt Quantität. Sollte ich mir merken. Ich muss nicht alle durch Menge erschlagen.

Sitze am Fluss, leider auch hier viele leicht bekleidete Mädchen. Treiben und treiben lassen.

Bin im Kern ein kleiner Junge geblieben, rumbutschern, Messer werfen, alte Wracks erkunden und Termine schwänzen. Alles passiert heute, ich könnte literweise Wein trinken vor Glück.

Wohne durch Zufall mit dem finnischen Künstler in einem Apartment. Der wird anscheinend von Nivea gesponsert. Und von Absolut Wodka.

News


Schloen Infos

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Petra Fiebig + Uwe Schloen: Gemeinschaftsausstellung "Blei und Bleistift" im Till-Richter-Museum Buddenhagen
Installation in der Jakobikirche Hamburg

4.9. -8.9. 2017

workshop in Zusammenarbeit mit Carola Gottschalk

Kunstverein Göttingen
Workshop zum Thema "Fremd" an der Montessori-Schule / Hort der Montessori-Vereinigung Nürnberger Land e.V. in Lauf bei Nürnberg.
Link: http://hort.monte-blog.de/blog/
6.8. bis 15.9. 2017
Galerie am Stall, Hude
Neue Bleiarbeiten Galerie am Stall, Am Ebenesch 4, 27798 Hude
20.6. -4.7.2017
Workshop mit estnischen Künstlern
im Kunsthaus am Schüberg, Ammersbek bei HH

Weitere Informationen dazu unter diesem Link:

Kunsthaus am Schüberg Kunsthaus am Schüberg, Ammersbek bei HH
18.5. bis "Ende offen"

Strassen, Luxembourg (Skulpturen) Luxembourg
19.4. - 7.5. 2017

Noorus Gallery, Tartu, Estland (Juri Wedro) Tartu, Estland

Ausstellung mit S.Wywiorski in Krakau (Pl)

Krakau, Polen

Endveranstaltung "Dixi-Vitrine"

Dixi Show in der Galerie KDKunst, Wallhöfen und Pavel Schmidt(CH) in der Dixi-Vitrine

Galerie KDKunst, Wallhöfen